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Der Autoresponder, ist das Herzstück…

Ihres Internet Geschäftes. Punkt und Ende. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle bereits den Beitrag beenden. Gesagt habe ich alles, was zum Thema Geld verdienen im Internet notwendig ist.

Aber so einfach wollen wir es dann doch nicht haben. Warum ist der Autoresponder das Herzstück eines jeden Internet Marketing Unternehmens? Die Frage ist ebenfalls einfach zu beantworten:
Nur 3% der Erstbesucher Ihrer Webseite führen eine Aktion durch. Das bedeutet, sie kaufen etwas, laden sich eine Software herunter oder ähnliches. Dem Besucher fehlt im Internet einfach das Vertrauen, das beim klassischen Ladengeschäft bereits vorhanden ist. Im Ladengeschäft kann der Besucher den Chef oder eine(n) Angestellte(n) live sehen, und er kann Fragen stellen, etwas an- oder ausprobieren und und und. Diese Dinge gehen trotz vieler innovativer Lösungen im Internet nicht (so gut).
Abgesehen davon kennt der Besucher den Internet Marketer, der hinter einer Webseite steht oftmals nicht. Im Falle eines Ralf Schmitz oder Mario Wolosz ist das vielleicht anders, aber bei den meisten Internetunternehmern trifft das eher zu. Wenn Sie keinen bekannten Namen haben, sogenanntes Branding, wie Hanshans uns das vormacht, fällt es Ihnen wahrscheinlich schwerer, sofort einen Kauf beim Kunden auszulösen.

Hier kommt dann der Autoresponder ins Spiel.

Der Autoresponder koordiniert Ihre Email Marketing Aktivitäten. Denn der Autoresponder wird einmal mit „Futter“ – Ihren vorab eingestellten Emails – gefüttert und arbeitet dann vollautomatisch nach Ihren Vorgaben ab, was Sie von ihm verlangen.

Die richtige Wahl des Autoresponders ist daher von zentraler Bedeutung für das Internet Marketing. Zum Einen müssen Sie bedenken, daß Ihre Liste in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg stetig wachsen soll und wird. Dies muß anbieterseits abgesichert sein. Apropos, Absicherung: Ihre Datenbank, also die Emailadressen Ihres Email Marketings müssen unbedingt gesichert werden. Welche Voraussetzungen bietet der Anbieter der Email Marketing Software? Ein eigenes Skript, daß auf der eigenen Homepage gehosted wird, kann da zum gefährlichen Roulettespiel werden! Hacker greifen heutzutage vermehrt an und klauen Daten – nicht nur bei „den Großen“!

Und natürlich müssen Sie auch sicherstellen, daß Sie innerhalb einer Email Marketing Kampagne, die auf Autopilot läuft, zwischenzeitlich Emails ändern können. Es ändern sich Webseiten, rechtliche Grundlagen, Forschungsergebnisse und vieles weiteres mehr. Es muß sichergestellt sein, daß Sie auf diese Neuerungen umgehend reagieren können.

Achten Sie daher darauf, daß Ihr Email Marketing Anbieter Ihnen diese Möglichkeit gibt. Wie würden Sie reagieren, wenn Sie als Newsletter Leser plötzlich alle 36 Emails der letzten Wochen und Monate noch einmal auf einen Schlag erhalten würden, weil ein Link in einer der ersten Emails verändert werden mußte?
Wahrscheinlich würden Sie sich von der Newsletterliste dieses Internet Marketers abmelden.

Wenn Sie einen Link dazu finden…

Achten Sie darauf, daß es einfach ist, sich von Ihren Email Marketing Listen wieder abzumelden. Nichts ist schlimmer, als ein Kunde, der verärgert wird. Sie dürfen nie vergessen, daß das Internet unbarmherzig ist, wenn es um den Verriß eines Unternehmens geht. Negative Mundpropaganda – sprich in sozialen Netzwerken – können Ihr Aus im Email Marketing und damit im Internet Geschäft bedeuten.

Damit Ihnen das nicht passiert, rate ich Ihnen, den Autoresponder sorgfältig auszuwählen. Er ist das Herzstück Ihres Internet Marketing Geschäfts!


Whitelisting – ein magisches Schwert?

Wieder einmal ein englischer Ausdruck, dem man gerade im Internet Marketing, ganz speziell auch im Email Marketing immer wieder begegnet. Gibt´s dafür kein deutsches Wort?

Klar gibt es auch dafür einen deutschen Begriff. Hierzulande nennt man das Whitelisting auch – vielleicht etwas umständlicher – Eintragen in eine „Weiße Liste“. Die „Weiße Liste“ gibt es in vielen Fachbereichen, unter anderem auch im Gesundheitswesen wird dieser Ausdruck gebraucht. Dort nutzt man ihn, um Patienten Diagnosen verständlich zu erklären und bei der Suche nach geeigneten Praxen und Krankenhäusern behilflich zu sein.

Weiter verbreitet als die „Weiße Liste“ sind in nahezu jedem Bereich die „Schwarzen Listen“, auf Englisch „Blacklists“. Die Blacklist ist DAS gefürchtetste Instrument – ob nun im Online- oder Offline Marketing. Bereits im Alten Rom wurde vom Diktator Sulla eine Schwarze Liste eingesetzt. Auf ihr waren die unliebsamen Gegner und zu ermordenden Personen verzeichnet. Ganz so schlimm ist es heute wohl nur noch selten – in Krimis oder Geheimkreisen. Für das Online Marketing ist die Blacklist, die Schwarze Liste, ein Verzeichnis, das die negativ aufgefallenen Marketer, Webseiten oder Emailversender aufführt. Es gibt keine einheitliche Negativliste, sondern jeder Provider führt diese Liste zum Schutz seiner Kunden selbst. Die Ausnahme ist hier die sogenannte Robinsonliste, in der sich Verbraucher, die keine Werbung wünschen, eintragen lassen können. Die Robinsonliste wird in der Regel von Unternehmen genutzt, die keine eigenen Emailverteiler haben, da dort in der Regel das doppelte Bestätigen zum Erhalt von Newslettern und Werbung genutzt wird.

Die „Weiße Liste“ ist also eine Liste mit grundsätzlich positiven Merkmalen. Läßt sich das so auch in das Email Marketing übertragen? Hier kommt ein ganz klares „JA“!

Eine Whitelist im Email Marketing bedeutet, daß der Versender mit dem Empfänger in einem zugelassenen Rahmen kommuniziert. Dadurch soll die Überfüllung von Posteingängen mit Spam verhindert werden. Wer auf der Whitelist geführt wird, wird vom Empfänger autorisiert, im normalen Posteingang zu landen. Viele Anbieter professioneller Lösungen im Email Marketing bieten standardmäßig ein Tool zum Whitelisting an. Bei den meisten kostenlosen Lösungen ist dies leider nicht der Fall. Das gilt auch für günstige Skripte, mit denen man den Versand von der eigenen Domain steuern kann.

Weitergehend ist auch ein Whitelisting bei den Internet Service Providern gängige Praxis. AOL, Yahoo, Google und Co. haben spezielle Parameter, nach denen sie die Versanddomains in Positiv und Negativlisten eintragen. Hier ist es wichtig, seine Domain immer auf der Whitelist zu halten. Professionelle Email Marketing Lösungen sind ein Garant dafür, daß Ihre Email ankommen – sofern Sie selbst keine spamverdächtigen Email Marketing Kampagnen starten.

Das Whitelisting ist also kein magisches Schwert im klassischen Sinne – wohl aber eines im Sinn eines erfolgreichen Internet Marketings. Achten Sie daher bei den Lösungen, denen Sie vertrauen möchten, daß ein professionelles Whitelisting inklusive ist.


Das Wichtigste für eine weiche Landung!

Im Internet Marketing – wie auch im Offline Business – geht nichts. Also ohne Kunden geht nichts. Sie können eine wunderschön designte Webseite Ihr Eigen nennen, die besten Autoresponder einsetzen, wunderbar gestaltete Emailvorlagen haben. Was nützt all das, wenn keiner Ihre Webseite besucht? Nichts!

Genauso verhält es sich mit Kunden. Das ausgeklügelte System, wie Sie Ihre Besucher schrittweise darauf vorbereiten, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu kaufen, bringt Ihnen nichts, wenn Sie Ihre Besucher nicht dazu bringen, Ihnen ihre Emailadresse zur weiteren Benutzung zu überlassen.

Zur weiteren Benutzung“ – auch das ist ein ganz wichtiger Punkt. Denn nur weil Sie die Emailadresse eines Besuchers Ihrer Webseite oder Ihres Online Shops haben, heißt das noch lange nicht, daß Sie diese auch verwenden dürfen! Rechtlich einwandfrei sind Emailadressen dann einzusetzen, wenn Sie mit dem sogenannten „Double Opt-In“-Verfahren gewonnen wurden. Aber auch da gibt es noch Fallstricke, beispielsweise, wenn Sie zu lange mit der Kontaktaufnahme warten.

Aber als Profi im Geschäftsleben wissen Sie, daß eine Emailadresse genauso wie eine klassische Kundenanfrage im „normalen Leben“ möglichst umgehend bearbeitet werden muß, da der Kontakt noch „warm“ ist. Ihr potentieller Kunde hat ja gerade Interesse bekundet. Er hat Ihnen ausdrücklich mitgeteilt, daß er Informationen von Ihnen haben möchte. Deswegen werden Sie auch – ohne Zögern – seiner Bitte nachkommen. Schließlich lebt jeder Unternehmer vom Verkauf!

Wie bekommt man seinen Kunden eigentlich dazu, sich in die Adreßliste einzutragen? Hierbei helfen sogenannte Landingpages. Eine Landingpage ist das erste, was ein Besucher sieht, wenn er eine Webpräsenz das erste Mal besucht. Von hier kann der Interessent weiterverteilt werden. Das ist besonders dann interessant, wenn man in einer Nische noch kleinere Unternischen besetzt. Soll die Landingpage hauptsächlich dazu dienen, eine Emailadresse einzusammeln, bezeichnet man sie als Squeeze Page. Eine Squeeze Page ist danach ausgerichtet, dem Besucher eine einzige Handlung abzuverlangen: Trag Deine Emailadresse in das Formular ein!

Demzufolge sollte die Squeeze Page auch recht übersichtlich gestaltet sein. Der Trend geht eindeutig dahin, auf dieser Seite ein Video zu präsentieren, daß die Eintragung an sich schmackhaft machen soll. Darin kann eine wichtige Information zum Angebot der Webseite enthalten sein, oder auch die Ankündigung, ein Geschenk oder Gratisangebot zu bekommen, wenn man sich einträgt. Dabei ist es wichtig, daß dem Kunden möglichst wenige Auswahlmöglichkeiten angeboten werden. Auf eine aufwendige Navigationsleiste, endlos viele – meist noch blinkende – Werbebanner oder andere technisch mögliche Raffinessen sollte weitestgehend verzichtet werden.

Denn auch hier zählt: Wichtig ist die Konversion! Das bedeutet, die Seite ist auschließlich dazu da, daß der Interessent sich einträgt. Und das kann man deutlich messen. Alles, was der Eintragung (in diesem Fall die gewünschte Konversion) entgegensteht oder diese verkompliziert, sollte vermieden werden. Der weitere Vertrauensaufbau erfolgt dann mit den eingestellten Emailtexten, die der Kunde automatisch erhält.

Machen Sie dem Besucher Ihrer Webseite die Eintragung in Ihre Emailliste so einfach wie es nur irgend geht! Dazu kann es auch wichtig sein, auszuprobieren, was bei Ihren Interessenten am besten ankommt. Pauschal kann man dazu ohnehin nichts sagen. Scheuen Sie sich also nicht davor, auch einmal mit unkonventionellen Methoden zu versuchen, Ihre Besucher zum Eintragen in Ihren Verteiler zu bewegen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg – egal in welcher Nische Sie aktiv sind!